Rapid-Prototyping
Implantate dürfen empfindliche Gewebsstrukturen weder reizen noch verletzen.
Daher erarbeiten wir Lösungen für die Frage, wie bislang starre Strukturen (z. B. monolithisch integrierte, elektronische Ansteuerschaltungen) durch mechanisch flexible Strukturen ersetzt werden können. Moderne vielkanalige Neuroprothesen, die in direktem Nervenkontakt stehen, sind hier ein Anwendungsbeispiel.
Für die Herstellung miniaturisierter medizinischer Implantate werden Geräte und Verfahren entwickelt, die u. a. durch Verwendung einer Drucktechnik eine schnellere und günstigere Fertigung von Prototypen erlauben.

Ziel ist es,
dreidimensionale passive sowie zweidimensionale elektrisch aktive Strukturen ohne lithografische Verfahren auf einem gemeinsamen Substrat herstellen zu können.
Sensorik & Signalübertragung
Die Erweiterung des Funktionsspektrums medizinischer Implantate erfordert die Anbindung sensorischer Komponenten und die Kommunikation mit nicht implantierbaren Systemteilen. Die sensorischen Komponenten reichen von mechanischen Gebern für die Auslösung elektromechanischer Prothesenfunktionen wie Greifen oder Reichen, bis hin zur messtechnischen Erfassung biologischer Messgrößen zur Ansteuerung von Dosiereinrichtungen in implantierbaren Pumpensystemen.
Gerne informieren Sie ...
persönlich über den weiteren Forschungs- und Entwicklungsstand unseres Rapid-Prototyping Projekts.
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