Betauung, wird selbst aus der Ferne, sofort vor Ort sichtbar.
FoBt - Faseroptische Betauungssensoren
Prof. Dr.-Ing. Josef Elsbrock
Dipl.-Ing. Heinz Heß
Der FoBt ist ein optischer Betauungssensor, der mit Hilfe von Licht die Kondensatbildung auf Oberflächen bereits im mikroskopischen Maßstab detektieren und quantitativ bewerten kann.
Da es in vielen technischen Bereichen zu einer Abscheidung von Luftfeuchtigkeit kommt, eröffnet sich ein breites Feld an Anwendungsmöglichkeiten.
- Beispielhaft zu nennen wären
- Fahrzeug- und Bauindustrie,
- Lagerhaltung und Produktion,
- Elektrotechnik,
- Agrarwirtschaft
Die auf dem Markt befindlichen Betauungssensoren sind je nach ihrem physikalischen Grundprinzip sehr unterschiedlich in ihren Einsatzmöglichkeiten und decken jeweils nur einen Teilbereich der heutigen Anforderungen ab. So ist z. B. die Langzeitstabilität bzw. Schmutzunempfindlichkeit unbefriedigend.
Ein weiteres, entscheidendes Problem beim Einsatz bisheriger Betauungsmesssysteme ist der hohe Wartungsaufwand, da diese Systeme je nach Belastung gereinigt, nachjustiert oder ausgetauscht werden müssen. Hier bietet der FoBt einen entscheidenden Vorteil durch seine nahezu Wartungsfreiheit.
Besonderheit:
Der am iNano der Hochschule Niederrhein entwickelte und patentierte faseroptische Betauungssensor stellt ein vollkommen neues, innovatives Konzept dar. Durch die Verwendung von nicht hygroskopischen Materialien sowie eines speziellen Konstruktionsprinzips, erhöht sich die Unempfindlichkeit gegenüber Verschmutzungen wesentlich, so dass der Kennlinienverlauf langfristig stabil bleibt. Der elektrisch nicht leitende, metallfreie Sensorkopf unterliegt keinen oxidaktiven oder elektrolytischen Prozessen und eignet sich besonders für den Einsatz in Störfeldern oder Hochspannungsbereichen.
Auch begünstigen die geringe Baugröße und die niedrigen Herstellungskosten
die Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Messsystemen.
Einsatzbereiche in der Übersicht:
Baubranche:- Kältebrücken, Schimmelbildung, gesundheitliche/ästhetische Beeinträchtigung.
Kältebrücken entstehen durch zunehmende Sättigung des Mauerwerks mit Feuchtigkeit. - Altbausanierung:
Erkennen, melden von Kondensationsniederschlag bzw. Einleiten von Gegenmaßnahmen, also Lüftung nach Bedarf. - Kellerräume:
Keller: erkennen von ungünstigen Wetterlagen bei denen eine Lüftung eher schadet (Dauerlüftungsproblem, ständig offenes Kellerfenster). - Kondensat an Versorgungsrohren:
- Dachbodenausbau:
Meist nachträglich in Eigenbau. Bei falscher Hinterlüftung, was selbst bei Fachbetrieben vorkommt (mindestens 2 cm, Dämmung dehnt sich mit der Zeit aus, schlecht befestigt, billig/schnell), entstehen immense Schäden durch langsames und unbemerktes Verfaulen des Dachstuhls. Einsturzgefahr und Neubau des Dachstuhls sind die Folgen. Durch Einschieben des Sensors in die Dämmung bzw. anbringen an den Dachbalken innerhalb der Isolierung ist der Kondensatstau zu erkennen und es können Gegenmaßnahmen eingeleitet werden (z. B. Zwangslüftung). - Raumklimatisierung:
Erkennung von Kondensat in Lüftungssystemen (Keimbildung) - Kaminsysteme (Niedrigtemperatur, Versottung)
- Küche-/Sanitärbereich:
- Korrosionsschäden an metallischen Werkstoffen verursachen in der deutschen Wirtschaft jährliche Kosten in Milliardenhöhe.
- Elektronische/elektrotechnische Anlagen: Elektrotechnische Einrichtungen, besonders in Außenbereichen wie Hoch- und Umspannungseinrichtungen, als auch die zunehmende Steuerungs- und Sicherheitstechnik in Fahrzeugen.
- Schaltschrankheizung/-klimatisierung:
- Einsatz im Hochspannungsbereich (explosionsgeschützte Bereiche)
- Automotive
Blendwirkung an Xenonscheinwerfern vermeiden
Detektion von Beschlag an Fahrzeugscheiben und Außenspiegeln
- Lagerung und Transport:
- Lebensmittel
- Agrar und Obstbau
- Steuerung und Überwachung klimatischer Abläufe
- Metereologie
Interessierten Produktions- und Vertriebspartnern
führen wir den optischen Betauungssensor gerne im Einsatz vor.
Wir freuen uns über
Ihre Kontaktaufnahme.

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